Kriegsgöttin nennt man sie heute, rachsüchtig und grausam.
Doch als ich all die alten Legenden durchgelesen habe, all die Hinweise auf sie und die Meinungen von einigen klugen Leuten eingeholt habe, bot sich mir ein anderes Bild. Ein Bild, das mich gereizt hat, einen Roman über die Morrigan zu schreiben (dass sie sich in einen Raben wandeln kann, hat zu meiner ursprünglichen Faszination durchaus ein wenig beigetragen).
Ähnlich den Neuinterpretationen der griechischen Göttinnen gebe ich mit "Das Lied der Morrigan" einen ganz anderen Blick auf diese keltische Göttin, durchaus menschlich, mit besonderen Gaben.
Wer also nach Circe, Penelope, Medusa und anderen Lust hat, sich einem anderen mythologischen Legendenkreis zu widmen, ist herzlich willkommen.
Wer die Kelten längst liebt, wird in diesem Buch, das historisch in undefinierten Zeiten vor den Kelten Irlands spielt, viel Vertrautes und Geliebtes finden.
Erste Einblicke in die Morrigan in folgenden Blogposts:
Sie wusste nicht, wie sehr sie hassen konnte – oder lieben.
Irland, in Zeiten, da Götter noch Menschen waren.
Die temperamentvolle Morrigan besaß wie ihre beiden Schwestern besondere Zaubergaben, die ausgebildet worden waren, um ihrem Stamm zu dienen. Sie half, ihr Volk in die Heimat zurückzuführen. Sie feuerte die Krieger in Schlachten an, geleitete als Rabe die Toten in die Anderswelt und ließ das Land wieder erblühen.
Doch dann begegnete sie ihrem Vater. Und ihre Welt zerfiel.
Erste Rezensionen:
Ich habe schon einige Bücher von Marion Wiesler gerne
gelesen und mich in das Reich der Kelten entführen lassen. Dieses hier „Das Lied der Morrigan“ ist aber nochmal etwas ganz Besonderes! Die Sprache ist wunderschön, fast wie ein Gedicht und die
Figuren stark, interessant und authentisch. Die Geschichte ist unvorhersehbar, sehr spannend und hat mich unglaublich berührt. Es fühlte sich magisch an, dem Weg einer Göttin hautnah zu folgen.
Kein alltägliches Buch und eine riesige Empfehlung!!! (amazon)
Wow, WAS ein Ritt! Wer
Mythologisches mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Da ich vorher rein gar nichts über die Morrigan, ihre Schwestern, Lugs Speer, den Dagda und die sonstige irisch-keltische Sagenwelt wusste, war der Roman für mich auch in Sachen Plot hochspannend
(...mir waren nur die Druiden halbwegs vertraut, shame on me!).
Bemerkenswert fand ich dabei auch den Sprachstil der Autorin: Dieser liest sich zuerst trügerisch einfach und schmucklos. Doch ehe ich mich versah, wurde ich ruckzuck in die Handlung
hineingesogen, das Tempo zog immer mehr an, und ich steckte in kürzester Zeit tief in der archaischen Romanwelt, voller Farbenreichtum und Detailtiefe – also toll gemacht.
Doch Obacht: Das ist ein wüstes Buch – zwischen magischer Gestaltwandlung, grausamer Rache, dynastischen Intrigen und bluttriefenden Schlachten kann man schon mal ein wenig außer Atem geraten.
Doch wer's wild und magisch mag, wird »Das Lied der Morrigan« lieben. (amazon)
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